Selbsthilfe

 

Selbsthilfegruppe

      LOAM

 Leben ohne Alkohol und Medikamente

 Schwäbisch Gmünd

28.05.2007

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Sorgen ertrinken nicht in Alkohol,

sie können Schwimmen.

Selbsthilfe macht Selbstbewusst!

Alkohol und Medikamenten Sucht !

wie geht es weiter ?

Dies und viele andere Fragen stürmen auf uns ein, wenn wir die Diagnose vom Arzt erhalten.

  •  
    • Wer ergänzt die Erklärung des Arztes und gibt mir verständliche Informationen aus Sicht eines Betroffenen?

  •  
    • Welche Therapiemöglichkeiten stehen zur Verfügung und was sind die Voraussetzungen dafür?

  •  
    • Wie sind dabei die Aussichten auf Erfolg?

  •  
    • Mit welchen Nebenwirkungen und Folgen  muss ich rechnen und wie kann ich damit fertig werden?

  •  
    • Wie werden sich mein Leben und meine Lebensqualität verändern?

  •  
    • Welche Therapie-Möglichkeiten gibt es, falls die Krankheit fortschreitet?

  •  
    • Wie können eventuelle Schmerzen wirksam bekämpft werden?

  •  
    • Welche Erfahrungen haben andere Betroffene gemacht und wie gehen sie damit um?

?

"9,3 Millionen Deutsche haben laut Studien der DHS (Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen) einen ‚nicht korrekten Umgang‘ mit Alkohol, 1,6 Millionen davon sind abhängig, 2,7 Millionen Deutsche haben einen missbräuchlichen Konsum und 5 Millionen trinken in schädigender Höhe."

Erschreckende Zahlen.

 

Alkohol und Medikamenten Sucht !

wie geht es weiter ?

Antwort auf ihre Fragen!

 

Alkohol und Medikamenten Sucht !, eine Erkrankung, von der in Deutschland jährlich ca. 1,6 Millionen Männer und Frauen neu betroffen werden, ist nach wie vor ein Tabuthema.

Das Problem wird aber nicht kleiner, indem wir es tot schweigen und uns verkriechen. Wir müssen uns wehren gegen eine drohende Isolation, in die wir uns selbst zu schicken drohen!

Deshalb trifft sich unsere Selbsthilfegruppe einmal im Monat.

  •  
    • Wir sprechen mit neu Betroffenen, damit Angst und Zweifel nicht übermächtig werden.

  •  
    • Wir sprechen offen über unsere Krankheit.

  •  
    • Wir tauschen unsere Erfahrungen aus über Behandlungsmethoden und deren mögliche Nebenwirkungen , Folge und Risiken.

  •  
    • Wir informieren uns, indem kompetente Fachleute zu Vorträgen über bestimmte Themen einladen, indem wir ihnen Fragen stellen und mit ihnen diskutieren. Nur durch umfassende Information sind wir in der Lage, den Ärzten echte Gesprächspartner zu sein. Nur als informierter Patienten können wir für uns, unsere Gesundheit und damit für unser Leben die richtigen Entscheidungen treffen.

  •  
    • Wir versuchen, unsere Ängste, Probleme und Konflikte auszusprechen.

  •  
    • Wir lernen, mit unserer neuen Situation und den damit verbundenen Einschränkungen zu leben.

  •  
    • Wir lernen, unsere Krankheit anzunehmen, Lebensqualität zu erhalten oder wieder zu gewinnen.

  •  
    • Wir steigern wieder unser Selbstwertgefühl, denn:

    Selbsthilfe macht Selbstbewusst!

    Über uns

  •  
    • Wir sind eine unabhängige Selbsthilfegruppe und für jeden offen.
      Bei uns gibt es keine Verpflichtungen wie Mitgliedsbeiträge oder Anwesenheitspflicht. Nichts von dem, was in unseren Räumen gesprochen wird, dringt nach außen. Vertrauen und Verschwiegenheit sind unser erstes Gebot. Unser Ziel ist wie unser Motto:

      Frei wie ein Vogel, frei von
      deiner Sucht!

      Hier sind Nationalität, Religionszugehörigkeit oder Weltanschauung unwichtig.

      Gruppenabend in Schwäbisch Gmünd

Unsere Arbeit geschieht vor allem in der Gruppe vor Ort. Im Zentrum unseren Bemühens steht der Mensch. Wir wollen den Menschen Lebenshilfe sein!

In unserer Gruppe finden sich Betroffene zusammen die versuchen, ein suchtmittelfreies Leben zu führen. Wir verstehen Sucht als eine Familienkrankheit und beziehen deshalb die Angehörigen und Freunde in unsere Gruppenarbeit mit ein.

Wir besprechen alles was uns wichtig ist, miteinander.

Das ist mehr als Suchtberatung
das ist Lebenshilfe.

Die Gruppe Göppingen

Gruppenabend in Göppingen

Unsere Angebote

  • Unterstützung beim Bedürfnis nach Suchtmittelbefreiung

  • Erfahrungsaustausch in Diskussionen

  • Vergleichssituation durch Praxis in der Gruppe

  • Kontakte mit weiteren Einrichtungen der Suchtkrankenhilfe

  • Chance zur Selbstanalyse durch Früherkennung der individuellen Problematik in der Sucht

  • Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk , Evangelischen Kirche und anderen Einrichtungen

Wem wir helfen

Unser Angebot richtet sich an alle, die mit ihrer Sucht nicht mehr klar kommen.
Am Beispiel der Alkoholabhängigkeit wollen wir hier die Probleme aufzeigen:
 

Abhängig ist
  • wer das Trinken von selbst nicht aufgeben kann

  • wer nach wenig Alkohol ein unbezähmbares Verlangen nach mehr verspürt

  • wer zunehmend von schwachen auf stärkere Getränke übergeht

  • wer nach seelischen Spannungen nach Alkohol verlangt

  • wer anfängt heimlich und allein zu trinken

  • wer durch sein gewohnheitsmäßiges Trinken körperliche Organe schädigt und dessen Charakter sich verändert

  • wer durch sein Trinken sich selbst und seine Umwelt schädigt und seine Beziehungen zum Mitmenschen stört

 

Klagen des
Alkoholabhängigen
  • morgendliche Appetitlosigkeit und Brechreiz

  • Händezittern, besonders morgens und beim Ergreifen von Gegenständen

  • starkes, unmotiviertes Schwitzen

  • Gangunsicherheit

  • schmerzhaftes Kribbeln und Taubsein an Händen und Füßen

  • Impotenz

  • Einschlafstörungen

  • Unruhe und Angstgefühle

  • Konzentrationsstörungen

Wie wir helfen

Du

  • hast Schwierigkeiten mit Alkohol, Medikamenten, Drogen

  • glaubst, ohne diese Mittel nicht mehr leben zu können

  • hast keinen Menschen, mit dem Du über Deine Sorgen und Ängste sprechen kannst

  • schämst Dich wegen Deiner Abhängigkeit;

  • fühlst Dich allein gelassen

  • bist einsam

Wir

  • reden mit Dir und haben Zeit für Dich

  • klären Dich auf

  • zeigen Dir neue Wege auf

  • sind auch für Deine Familie da

Wenn

  • Du möchtest, besuchen wir Dich zu Hause und versuchen mit Dir in Einzelgesprächen oder gemeinsam mit Deiner Familie oder Partner/in eine Lösung für Dein aktuelles Problem zu finden

Auch

  • während Deiner Behandlungszeit halten wir Kontakt zu Dir und Deiner Familie.

Wir

  • haben die Möglichkeit, Dir fachliche Hilfe anzubieten, da wir eng mit Beratungsstellen, Fachkliniken und Therapieeinrichtungen zusammen arbeiten.

 

 

 

 

 

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Stand: 28.05.2007